Die Technik unserer Arbeiten

Unsere Arbeit ist stark konzeptionell. Wenn wir die grundlegenden Kriterien für eine Bilderserie erarbeitet haben, werden die Photos aufgenommen. Die Photos, die unseren Vorstellungen entsprechen, werden im Photolasbor auf eine photosensitive Leinwand abgezogen. Anschließend bauen wir Holzrahmen, auf welche wir die Photoleinwände aufziehen. Die Größe einer einzelnen Leinwand ist ungefähr 36 x 26 cm. Mit diesem Maß können Sie in etwa die Größe der Bilder abschätzen, die aus mehreren Photoleinwänden bestehen. Wir zeigen Ihnen nur einige unserer Serien.

Die "Strukturbilder" bestehen aus drei gleichen Photoleinwänden und einer Malleinwand. Während eine Photoleinwand unbearbeitet bleibt, entwickelt sich durch die Übermalung der anderen beiden das Bild auf der vierten Leinwand, die ein reines Ölgemälde ist.

Bei den "Holzbildern" ist das vierte Teilbild ein bearbeitetes Holzbrett. Die Photoleinwände sind auch nicht mehr Abzüge des gleichen Negativs, sondern zeigen das Motiv in verschiedenen Entwicklungszuständen. Mit den Photos dokumentieren wir im Maßstab 1:1 die Chronologie des Arbeitsvorganges: ein unbearbeitete Brett wird zersägt und zu einem Relief zusammengesetzt. Das so entstandene Relief ist der vierte Teil des Bildes. 

Die "Objekt-Bilder"  bestehen nur aus einer einzigen Photoleinwand. Sie sind jeweils das stark vergrößerte Abbild eines kleinen Gegenstandes, wobei dieser Gegenstand selbst in das Bild mit eingebaut wird.

Die "Coudragen" (von franz.: coudre = nähen) bestehen aus Photoleinwänden, die zusammengenäht wurden, dann zerschnitten und zu einem neuen Bild wieder zusammengefügt worden sind. Die "Kaleidoskop" genannten Bilder dieser Serie enthalten auch im Labor gespiegelte Motive. Letztere sind unter Glas gerahmt, so daß der textile Rand sichtbar bleibt.

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